Warum?

Demokratie         Wie?         Was wird passieren?     Alternative

A. Alle großen Krisen der Wirtschaft wurden durch Geld verursacht

Wirtschaftsökonomen sind Glücksspieler. Sie geben offen zu, dass sie nicht wissen, was passiert, wenn sie versuchen, den Markt zu manipulieren.

Ihre Einsätze gehören nicht ihnen, sie spielen mit dem Geld, das wir alle später wieder verdienen müssen. Gerade beträgt ihr Einsatz fast zwei Billionen Euro.

Gedeih und Verderb von Milliarden von Menschen ist von ihrem Glücksspiel abhängig. Das wird erst aufhören, wenn es kein Geld mehr gibt.

B. Weil Not herrscht, nur weil Menschen kein Geld haben obwohl es genug von allem gibt

Gerade wird unvorstellbar viel Geld bereitgestellt, um den Menschen zu helfen, die durch die Corona-Krise in Not geraten.

Dabei geht es aber nicht um die Bereiche, die die Güter zur Versorgung dieser Menschen bereitstellen. Diese Bereiche funktionieren auch ohne Hilfen. Es wird genug zu essen, genug Kleidung, genug Energie produziert. Auch genug Wohnraum ist vorhanden.

Die Hilfen erhalten Industriezweige, bei denen sich gerade herausstellt, dass man sie nicht braucht. Es geht auch nur darum, dass die Menschen, deren Arbeitsplatz dort verloren geht, all dies alles plötzlich nicht mehr bezahlen können, obwohl es ausreichend vorhanden ist.

Im normalen Leben würde man sagen: Das hat weder Hand noch Fuß.

Wozu all diese Hilfen, wenn genug da ist. Wir müssten nur das Geld abschaffen, dann hätte jeder Zugang zu den Gütern, auch ohne die großen Anstrengungen der Politik.

C. Weil eine Klimakatastrophe droht, wenn sich nicht schnell etwas ändert

Seit fünfzig Jahren warnen Experten aus verschiedenen Disziplinen vom Club of Rome davor, dass die Erde bedroht ist, wenn der Konsum weiter wächst. Der Konsum hat sich aber nicht verlangsamt sondern ist seitdem sogar auf das Dreifache angestiegen. Dabei sind die Menschen nicht glücklicher geworden.

Inzwischen brennen die Wälder, die Pole und Gletscher schmelzen, die Meere sind verschmutzt mit Plastik. Aber die Politiker schreien „Alarm“ wenn sich das Wachstum verlangsamt.

Die „unsichtbare Hand des Marktes“ findet immer einen Weg, den Konsum, den der Markt braucht um zu bestehen, zu steigern. Kosmetische Veränderungen am heutigen Gesellschafts- und Wirtschaftssystem werden daran nichts ändern weil der Markt immer eine Lücke findet, bis auch der letzte Fisch und der letzte Baum verkauft sind. Wir müssen der unsichtbaren Hand ihr Werkzeug nehmen, und zwar das Geld.

Warum wollen wir noch ewig erfolglos gegen die kämpfen, denen wirtschaftliches Wachstum und Überfluss wichtiger sind als die lebenswerte Zukunft ihrer Kinder und Enkel? Schuld ist das Geld und der Zwang, es immerfort vermehren zu müssen – egal was passiert.

D. Weil die Schere zwischen arm und reich immer größer wird

Dies ist eine allgemein bekannte und leider allgemein akzeptierte Tatsache. Der Grund dafür ist, dass unsere heutige Volkswirtschaftslehre auf einer Lehre aus dem 18. Jahrhundert beruht. Aus einer Zeit lange vor der französischen Revolution. Mit dieser Lehre versuchte man, das Leben der Menschen aus der unteren Gesellschaftsschicht erträglicher zu machen, trotz Mangel an allem. Da diese Grundsätze der Lehre von Adam Smith noch heute in Politik und Wirtschaft angewandt werden, obwohl wir im Überfluss leben, gibt es dieses groteske finanzielle Ungleichgewicht auf der Welt. Adam Smith hätte sich weder Grenzen des Wachstums und geschweige denn Klimawandel vorstellen können.

Wenn es kein Geld mehr gibt, dann gibt es auch kein „Arm“ und „Reich“ mehr.

E. Weil die Bewertung unserer Zeit sehr widersprüchlich ist

Warum hat die Zeit, die man mit seinen Kindern verbringt viel weniger finanziellen Wert als die Zeit, in der jemand am Computer sitzt und mit Geld spekuliert? Ersteres ist nichts wert und letzteres wird oft mit Millionen vergütet. Warum gibt es überhaupt einen Unterschied, ob man für Arbeit bezahlt wird oder ob man sie freiwillig tut? Ist es nicht viel wichtiger, dass die Arbeit erledigt wird, als dass sie bezahlt wird? Erst wenn das Geld weg ist, werden wir wirklich frei sein.

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