Eine neue Wirtschaftsordnung – Die Geschenk-Wirtschaft

Stellt euch vor, man hätte die Pandemie planen können. Die erste Überlegung wäre gewesen, mit welchen finanziellen Anreizen man die Menschen dazu bringt, ein Jahr lang Mund- und Nasenschutz zu tragen.

Die Menschheit hat gezeigt, dass sie auch freiwillig diszipliniert und vernünftig ist. So werden wir uns auch bei der Abschaffung des Geldes verhalten.

Geld hat eine Menge Vorteile. Zum Beispiel, dass sich einige Menschen kaufen können, was sie wollen. Privatjets, Yachten, Ausflüge in das Weltall.

Geld hat aber auch viele Nachteile, zum Beispiel, dass viele Menschen von Wohnung, von medizinischer Versorgung oder sogar von ausreichender Nahrung abgeschnitten sind, weil sie kein Geld haben.

Selbst wenn weltweit ein Grundeinkommen eingeführt wird, was außerordentlich kompliziert wäre, würde es immer noch passieren, dass Menschen obdachlos sind, weil sie ihre Unterstützung für andere wichtige Dinge ausgeben mussten.

Ein weiterer Nachteil des Geldes ist, dass Waffen produziert werden, nur weil man viel Geld damit verdienen kann. Solange Waffen produziert werden, wird es auch Krieg geben.

Seit ca. 50 Jahren haben wir einen Stand erreicht, wo wir sagen können, es ginge allen Menschen auf der Erde gut, wenn alles gerecht verteilt werden würde. So etwas gab es noch nie in der menschlichen Geschichte. Aber eine wettbewerbsbasierte Marktwirtschaft ist nicht dazu in der Lage, gerecht zu verteilen.

Geld ist ein Beschleuniger, der das Wachstum der Wirtschaft ermöglicht. Die Ökonomen sagen, Wachstum ist notwendig damit vom Erlös des Wachstums wieder in die Wirtschaft investiert werden kann.

Aber Wachstum kann nur erreicht werden, wenn immer mehr konsumiert wird. Deshalb werden wir durch Werbung zu immer mehr Konsum aufgefordert. Wenn der Konsum nicht mehr ausreicht, wird die Lebensdauer der Waren verkürzt. Alle heutigen Ökonomen glauben daran wie an ein Naturgesetz und verehren es wie einen Gott.

Aber durch den vielen Konsum verunreinigen wir die Meere mit Mikroplastik, lassen die Polkappen schmelzen und reduzieren die Artenvielfalt auf grausame Weise.

Der einzige Ausweg aus diesem Dilemma ist, wenn wir den Beschleuniger, das Geld, einfach entfernen. Unser Leben würde trotzdem wie gewohnt weitergehen.

Dann sind die Investitionen in der Wirtschaft gratis und der Hauptgrund für das Wachstum ist weg. Dann wird es auch viel einfacher sein, unseren Reichtum gerecht zu verteilen, da wir die Überschüsse einfach an die Länder verschenken können, wo noch Mangel herrscht.

Wenn das Geld weg ist, verschwinden auch alle Schulden weltweit mit einem Male und und vor allem die Länder des globalen Südens können aufatmen. Es gibt keine Kriege mehr weil niemand mit Waffen Geld verdienen kann, niemand stirbt an Hunger, weil humanitäre Hilfe gratis ist und Obdachlosigkeit ist Geschichte.

Und das beste dabei ist, dass niemand einen Nachteil dadurch hat, weil er ja dann alles gratis bekommt was er zum Leben braucht.

Wir bekommen alles was wir brauchen von der Erde und der Natur geschenkt, wir müssen es nur mit unserer Arbeitskraft weiter verarbeiten.

Und das ginge auch ganz ohne Geld.

Die Abschaffung des Geldes ist ganz einfach. Wir müssen mit einem weltweiten Referendum für eine vollständige Geldentwertung abstimmen. Hierfür müssen sich die Menschen überhaupt nicht verändern. Die Abschaffung des Geldes könnte jeden Tag passieren.

Am Tag, wenn das Geld verschwindet beginnt weder ein Tauschhandel noch gibt es Plünderungen. Read More

Nach dem Verschwinden des Geldes werden sich die Menschen allmählich ändern.

Versucht mal, Euch vorzustellen, dass alles gratis ist. Ihr könntet euch nehmen, was ihr wollt. Natürlich macht ihr das nicht wirklich, denn zu Hause wäre gar nicht genug Platz für all die Sachen. Aber ihr könntet. Gier ist, etwas haben zu wollen, was man nicht haben kann. Das bedeutet, die Gier verschwindet allmählich.

Wenn uns Werbung und billige Preise nicht mehr zum Kaufen auffordern, nehmen wir uns nach kurzer Zeit nur noch das, was wir wirklich brauchen. Wir bekommen dann eine starke Zivilgesellschaft, weil freiwillige Arbeit dann den gleichen Wert hat wie bezahlte Arbeit. Sport, Kunst und Kultur werden aufleben. Junge Menschen mit guten Ideen gründen innovative Firmen, weil man sich nicht mehr um die Finanzierung kümmern muss. Alle arbeiten gemeinsam an Problemen, weil es keine Konkurrenz mehr gibt.

Niemand muss Angst davor haben dass ihm etwas weggenommen wird. Jeder behält sein Eigentum. Eigentum ist dann nicht mehr schädlich, weil man keinen Profit damit machen kann, denn ohne Geld gibt es keinen Profit.  Niemand braucht dann noch Geld, weil alles gratis ist.

Dies ist der Beweis dafür, dass es möglich ist, innerhalb einer kurzen Zeit eine wirklich gerechte Welt zu schaffen. Wir Menschen sind dazu in der Lage.

Bitte verbreite diese Idee damit so viele wie möglich davon erfahren.

FAQ

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Weil wir auf der Stufe in ein neues Zeitalter stehen
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EINE NEUE GESELLSCHAFSFORM

Notwendigkeit einer neuen Wirtschaftsordnung

Unsere heutige Wirtschaftsordnung, die Marktwirtschaft, beruht auf einer Idee von Adam Smith. Adam Smith lebte vor 250 Jahren, in einer Zeit des Hungers, der Not und der Unwissenheit. Er erfand den Wettbewerb und dieser generierte Wachstum. Das hat uns zum heutigen Wohlstand geführt.  Read More

Die Marktwirtschaft stammt aber auch aus dem 18. Jahrhundert und wurde für Not und Mangel gemacht, nicht für Überfluss. Wir brauchen ein völlig anderes Wirtschaftssystem, das ohne Wachstum auskommt.

Wir brauchen eine neue Betrachtungsweise der Gesellschaft und der Wirtschaft, die unserem heutigen Wissensstand und unseren heutigen technischen Möglichkeiten Rechnung trägt.

Eine neue Wirtschaftsform, die Geschenk-Wirtschaft

Die Luft die wir atmen ist ein Geschenk der Natur. Sie kostet nichts. Aber genauso ist auch das Wasser etwas, das uns die Erde schenkt. Ebenso das Erdöl, das Getreide und noch viele andere Dinge. Read More

Eberhard Licht    brussels@letusbe.one

Brüssel, Mai 2021

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From the market economy to the gift economy