4 Wie können wir es erreichen?

Mit einer Geldentwertung. Auch alle Schulden der Welt würden mit einem Male getilgt sein. Seit biblischen Zeiten ist das der Wunschtraum der Menschen, ein „Jubilee“. Wäre das kein Anreiz?

Im Moment wird weltweit unvorstellbar viel Geld gedruckt, um die Wirtschaft zu unterstützen, die im Zuge der Corona-Krise nicht so viel verkaufen kann, wie in guten Zeiten.

In solchen Situationen besteht aber immer die Gefahr, dass es zu einer Inflation kommt. Inflationen sind mit Chaos verbunden. Wir dürfen nicht warten, bis so etwas passiert, sondern wir können dem mit einer gezielten Geldentwertung zuvorkommen.

Geldentwertungen gab es schon öfter in der Geschichte. Zuletzt in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg und als das Geld der DDR verschwand. Das ist also nichts Neues. Neu ist, dass es keine Ersatzwährung gibt. Das Geld ist dann wirklich weg.

Nahezu alle Länder der Welt sind verschuldet. Selbstverständlich sind somit auch alle Bürger dieser Länder verschuldet, ob wir das wahrhaben wollen oder nicht. Die Schuld eines jeden Deutschen beläuft sich ungefähr auf 27.000 Euro. Das ist so viel wie die durchschnittliche Höhe der Spareinlagen von mindestens der Hälfte aller Deutschen. Diese Tatsache kann man wahrscheinlich für alle Industrienationen verallgemeinern. Sollten die Banken ihr Geld zurückfordern, müssten alle Bürger zahlen. In den Nicht-Industrienationen sind die finanziellen Bedingungen der Menschen wahrscheinlich noch ungünstiger.

Die meisten Menschen sparen Geld nicht zum Selbstzweck sondern um für die Zukunft vorzusorgen. In einer Gesellschaft auf Freiwilligkeit muss man nicht für die Zukunft vorsorgen, da man naturgemäß bis an sein Lebensende versorgt ist. Ähnlich wie beim sozialen Netz in der Solidargemeinschaft. Man muss nicht 100.000 Euro für eine Operation hinlegen da alle dazu beitragen. In der Gesellschaft auf Freiwilligkeit betrifft das allerdings alle Bereiche des Lebens. Es macht deshalb nichts aus, wenn das Ersparte weg ist. Wie oft haben die Menschen schon ihr Erspartes verloren ohne auch nur irgend einen Vorteil zu haben. Infolge von vom Markt verursachter Währungskrisen oder durch Krieg.

In der Geschenk-Ökonomie braucht man kein Erspartes mehr, weil wir füreinander sorgen. Unsere Urenkel werden über unsere Bemühungen lachen, Geld auf die hohe Kante gelegt zu haben.

Bei einer weltweiten demokratischen Abstimmung über die Abschaffung des Geldes wäre mit Sicherheit mit einer Zustimmung zu rechnen. 

1 Die Idee
2 Warum müssen wir das Geld abschaffen?
3 Gesellschaftspolitische Betrachtungen
4 Wie können wir es erreichen?
5 Privateigentum
6 Der Übergang
7 Entwicklung der Wirtschaft
8 Epilog

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