5 Privateigentum

Die Abschaffung des Geldes berührt nicht das Privateigentum. Deshalb wird es auch keine wirklich Benachteiligten geben, niemand muss Angst davor haben. Es wird keine Enteignungen geben wie beim Sozialismus.

Eigentum, wird vielmehr zunehmend zweckmäßig genutzt. Eigentümer großer Landflächen oder vieler Mietobjekte bleiben Eigentümer dieser Immobilien. Aber sie sind kein Wertgegenstand mehr, da man keine Einnahmen damit erzielen kann. Mietverträge müssen jedoch fortgeführt werden. Durch den Paradigmenwandel verändert sich das Verhältnis zum Eigentum auf beiden Seiten. Da wir uns in dieser Gesellschaftsform gegenseitig beschenken, werden wir auch mit Eigentum anders umgehen und es nicht mehr von der allgemeinen Nutzung ausschließen. Mieter bzw. Nutzer betrachten die Nutzung als ein Geschenk und werden sich an der Erhaltung beteiligen.

Für die eigene Nutzung werden Eigentümer nur so viel Land oder Wohnraum behalten, wie sie selbst brauchen. Eigentum verpflichtet auch zum sorgsamen Umgang damit.

Eine Tonne Gold ist eine Tonne Gold. Da man für nichts etwas bezahlen muss, braucht man auch kein Gold als Wertanlage. Man wird das Gold zu Schmuck verarbeiten und diesen Schmuck verschenken, da es normal ist, zu verschenken und Geschenke zu bekommen. Oder man verarbeitet es zu Kontakten für elektronische Geräte.

Die finanziell Bessergestellten und auch die Banken haben ihr Geld in Unternehmen und Immobilien angelegt. Da es keine Enteignungen gibt, wird dieses Vermögen nicht angetastet. Niemand würde also wirklich benachteiligt.

1 Die Idee
2 Warum müssen wir das Geld abschaffen?
3 Gesellschaftspolitische Betrachtungen
4 Wie können wir es erreichen?
5 Privateigentum
6 Der Übergang
7 Entwicklung der Wirtschaft
8 Epilog

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