Gedanken zur Karwoche

Christus war verzweifelt.

Er sagte den Menschen in der Bergpredigt, wie man das Reich Gottes aufbaut: „Lebe bescheiden, in Armut, Vorräte musst du nicht anlegen, weil Gott alle Menschen ernährt.“

Aber niemand hörte auf ihn. Sie wollten nur einen König, der sie von den Römern befreit. Sogar seine Jünger schliefen im entscheidenden Moment. Deshalb gab er sein Leben. Aber wir Christen haben zu keiner Zeit seine Botschaft verstanden.

Doch gerade spüren wir, wenn wir unsere Augen weit öffnen:
Das Reich Gottes ist angebrochen!

Der überflüssige Konsum ruht, die Erde erholt sich. Plötzlich haben wir Zeit für die Familie. Überall auf der Welt ist Solidarität.

Leider hat es nicht die Christenheit geschafft, dies zu erreichen, sondern ein Virus. Christus wird bald auferstehen. Christen auf der ganzen Welt, verhindert wenigstens, dass der Mammon mit ihm wiederaufersteht!

Demjenigen, der gerade Angst um seinen Job oder seine Firma hat sage ich: Hab noch ein bisschen Geduld und hab Vertrauen in die Solidarität der menschlichen Gemeinschaft!

Gesegnete Ostern!

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